6. Allgemeine Übung: Technische Hilfeleistung nach VU

(Kommentare: 0)

6. Allgemeine Übung: Technische Hilfeleistung nach VU

Mit dem Schwerpunkt "technische Hilfeleistung" fand die gestrige Freitagsübung unter der Leitung von OBI Paul Haberl sowie OFM Martin Huber statt. Besonderes Augenmerk legte man diesmal wieder darauf , die Übung möglichst wie einen Realeinsatz ablaufen zu lassen. Somit fand der Einsatzleiter ein schwer deformiertes, am Dach liegendes Fahrzeug vor, in welchem sich eine eingeklemmte und schwer verletzte Person befand. Umgehend wurden Arbeitsbefehle an die jeweiligen Mannschaften der drei eingesetzten Fahrzeuge verteilt.

Speziell handelte es sich hierbei, wie auch bei "echten" Einsätzen dieser Art, um:

- weiträumiges Absichern der Unfallstelle

- errichten eines SAN Platzes

- Ausleuchten der Unfallstelle

- Aufbau des 3 Fachen Brandschutzes

- Betreuung bzw. Erstversorgung des Verletzten

- Unterbauen des Unfallfahrzeuges

- Rettung des Eingeklemmten mittels hydraulischem Rettungsgerät

In weiterer Folge konnte der Rettungstrupp die eingeklemmte Person relativ rasch mit dem Spreizer (öffnen der beiden Seitentüren) befreien und somit dem SAN Platz übergeben!

Nachdem das eigentliche Übungsziel erreicht worden war, wurde noch ein Fahrzeugbrand simuliert. Hier verzichteten wir zur Bekämpfung bewusst auf den Einsatz von Löschwasser oder Schaum aus dem RLFA, vielmehr galt es die Wirkung von Handfeuerlöschern diverser größen zu testen. Somit konnten einige interessante Erkenntnisse bezüglich Wirkung dieser bei einem Vollbrand etc. gewonnen werden! Den Abschluss fand die Übung wie immer mit einer ausführlichen Nachbesprechung sowie einer gemeinsamen Jause im Rüsthaus.

Kleiner Nachtrag: Bereits ein kleiner,handelsüblicher im Fahrzeug mitgeführter 1 kg Pulverlöscher zeigt bei einem Fahrzeugvollbrand enorme Wirkung ,wir können Ihnen nur empfehlen einen solchen auch in Ihrem Fahrzeug mitzuführen - zu Ihrer eigenen Sicherheit sowie der Anderen!

Bildergalerie

Zurück

Einen Kommentar schreiben