LKW Unfall A9

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Zu einem schweren LKW Unfall kam es am Mittwoch gegen 11:30 Uhr auf der Pyhrnautobahn Höhe Gaishorner See in FR Slowenien. Der Lenker eines Sattelschleppers verlor aus ungeklärter Ursache die Herrschaft über sein Fahrzeug, geriet ins Schleudern und kam quer über die Fahrbahn zum Stehen. Dabei durchbrach die Zugmaschine zum Teil die Mittelleitschiene, durch den Einschlag kam es zu einem großflächigen Austritt von Motoröl.

Nach Eintreffen am Einsatzort und dem Verschaffen eines ersten Lagebildes durch die Einsatzleitung setzte man umgehend folgende Maßnahmen:

  • Verhinderung des Abfließens von Betriebsmitteln in einen Oberflächenkanal auf der Fahrbahn
  • Entfernen von gefährlich in die gegenüberliegende Fahrbahn ragenden Leitschienenteilen
  • Großflächiges Abbinden von Betriebsmitteln auf der Fahrbahn
  • Abdichten von Lecks an der Zugmaschine
  • Kontrolle des potentiell betroffenen Bereiches unter der Autobahnbrücke

 

Auf Grund der feststellbaren Kontaminationen im Bereich von Oberflächenkanal sowie unter der Autobahnbrücke wurde zur Beurteilung der Lage aus Umweltsicht der Chemiealarmdienst des Landes Stmk. bzw. der BH Liezen zum Einsatz hinzugezogen - hier kam es seitens Behörde zur Anordnung das betroffene Erdreich abzutragen.

Der Lenker stand unter Betreuung durch das Rote Kreuz, dieser blieb jedoch glücklicherweise unverletzt.

Die FFG rückte nach Abschluss der seitens Feuerwehr erforderlichen Tätigkeiten gegen 13:30 Uhr wieder ab, für die anschließenden Bergungsarbeiten des Sattelschleppers bleib die A9 jedoch bis in die Abendstunden gesperrt.

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